Schon lange stört mich etwas....
In den Medien wird, richtigerweise, gegen Rechtsextreme gewettert. Wunderbar. Überall im Netz trift man in den sozialen Netzwerken auf Gruppen und Foren selben Themas: "Netz gegen Nazis", "Kein Bock auf Nazis" oder "AntiFa". Jeder kennt diese Organisationen. Was hierbei aber fast immer im Hintergrund bleibt, ist die Gefahr durch die Gegenseite, durch die Linksextremisten, die scheinbar, was die Medien angeht, eine unerkannte Parallelexistenz genießen.
Organisationen wie die "
Rote Hilfe" rufen auf ihren Seiten zum Widerstand gegen Vollzugsbeamte auf , geben Tipps, wie man bei einer Demo der Verhaftung engehen kann und von welchen Rechten man gebrauch machen soll, damit nichts nachzuweisen ist, denn die "Bullen" seien nur darauf erpicht, alles, aber auch wirklich alles gegen den "armen Linken" zu verwenden.
Ironisch schon fast, dass dann Bands, die offen gegen den Extremismus kämpfen von den "netten Medien" als Nazibands bezeichnet werden. Ja, genau, die Böhsen Onkelz, Frei.Wild oder Berserker. Auch Krawallbrüder aus dem Saarland haben dieses Problem. Um mal einige zu nennen. Was soll dieses absolut ungerechtfertigte Verhalten der breiten Masse?
Dies ist eine Sache...
Eine andere stört mich ebenso:
Viele kennen auch die Videos zur Polizeigewalt, die hier in keinem Fall beschönigt werden soll, doch auch hier wird eines häufig vergessen: die Gewalt, der sich die Beamte der Hundertschaften täglich ausgesetzt sehen. Die Gewalt von Hooligans, aggressiven Demonstranten, Links- wie Rechtsextremen.
Ich habe ein Gespräch mit einen Hooligan geführt und musste erschrechend feststellen, dass die Pol. als willkommender Gegner gesehen wird, als Herrausforderung quasie. Dass sie sich doch raushalten soll, wenn sich zwei Gruppen schlagen, sei es doch gewollt, gäbe es doch einen Ehrencodex. Ein Widerspruch, nur zwei Sätze später.
Von den gezielten Angriffen auf die Beamte ließt man dann aber komischerweise selten.
Warum? Was soll das alles?
Bomel - 21. Jan, 15:54